Vom 29. Juni bis zum 2. Juli fand in Aachen die International Conference on Neuromorphic Computing and Electronics (ICNCE) 2026 statt – und das DFG-Schwerpunktprogramm MemrisTec war mit einer starken Delegation vertreten und zieht ein durchweg positives Fazit.
Zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den MemrisTec-Projekten haben ihre aktuellen Forschungsergebnisse präsentiert – sowohl in Form von Vorträgen als auch auf den gut besuchten Poster-Sessions. Von grundlegenden Arbeiten zur memristiven Bauelementephysik bis hin zu systemnahen Ansätzen des Neuromorphic Computing spiegelte das Beitragsspektrum die thematische Breite des Schwerpunktprogramms eindrucksvoll wider.
Ein besonderes Merkmal der ICNCE 2026 war ihr interdisziplinäres Publikum: Fachleute aus der memristiven Elektronik, den Neurowissenschaften, dem Neuromorphic Computing sowie angrenzenden Disziplinen kamen hier zusammen. Genau dieser fachübergreifende Dialog ist ein Kernanliegen von MemrisTec – und die Konferenz bot ideale Bedingungen, um Perspektiven zwischen Materialwissenschaft, Ingenieurwesen, Informatik und Neurobiologie zu verbinden.
Neben dem wissenschaftlichen Programm bot die Konferenz vielfältige Gelegenheiten zum Networking. In den Pausen, bei den Poster-Sessions und im Rahmen des Begleitprogramms entstanden neue Kontakte und potenzielle Kooperationen – wertvolle Impulse, die weit über die Konferenztage hinaus nachwirken werden.
Abschließend gilt unser ausdrücklicher Dank dem Organisationskomitee, das mit großem Engagement eine reibungslos organisierte und inhaltlich hochkarätige Konferenz auf die Beine gestellt hat. Die gelungene Verbindung aus wissenschaftlicher Tiefe, offener Atmosphäre und hervorragender Organisation hat die ICNCE 2026 zu einem echten Highlight gemacht.
