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MemTDE News

MemrisTec Young Researcher Awards für MemTDE

Die Auszeichnung für die beste Präsentation auf dem Workshop MemrisTec2024 erhielten die Nachwuchswissenschaftler vom Projekt MemTDE (Memristiver Zeitabstandskodierer): Johannes Hellwig und Dimitris Spithouris vom Peter-Grünberg-Institut 7 am Forschungszentrum Jülich als auch Hugh Greatorex vom CogniGron an der Universität Groningen in den Niederlanden wurden von der Jury aus dem MemrisTec Board hinsichtlich ihrer Präsentationsfähigkeiten am besten bewertet.

Der jährliche Workshop des Schwerpunktprogramms MemrisTec fand in diesem Jahr in Nürnberg an der FAU Erlangen-Nürnberg statt. Gastgeber war Prof. Dr. Dietmar Fey. Ort und Zeitpunkt des Workshops wurden gezielt gewählt um auch Demonstratoren, die in der ersten Förderphase entstanden sind, auf der Messe embedded world vorzustellen.

Dem MemTDE-Projektteam wünschen wir weiterhin alles Gute!

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IFW Dresden ernennt Prof. Dr. Anjana Devi zur Direktorin des IMC

Prof. Dr. Anjana Devi, eine ausgewiesene Expertin auf dem Gebiet der Chemie funktioneller Nano- und 2D-Materialien, wurde zur Direktorin des Instituts für Materialchemie (IMC) am Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden (IFW) berufen. Gleichzeitig wird sie voraussichtlich auf den renommierten Lehrstuhl für Materialchemie an der Fakultät Chemie und Lebensmittelchemie der Technischen Universität Dresden (TU Dresden) berufen.

Professor Dr. Anjana Devi, eine geschätzte Wissenschaftlerin indischer Herkunft, promovierte am Indian Institute of Science (IISc), Bangalore, Indien. Seit 1998 ist sie an der Ruhr-Universität Bochum tätig, wo sie seit 2011 die Professur für Anorganische Materialchemie innehat. Ihre außergewöhnlichen Beiträge auf diesem Gebiet wurden international anerkannt, wofür sie die Ehrendoktorwürde der Aalto-Universität, Finnland, erhielt.

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Elisabetta Chicca und ihr SWIMS Projekt erhalten einen 13.5 Mio. € ERC Synergy Grant

Elisabetta Chicca und ihr SWIMS Projekt erhalten einen 13.5 Mio. € ERC Synergy Grant

© Filippo Gander

Der Europäische Forschungsrat (ERC) hat einen Synergy Grant in Höhe von 13,5 Mio. EUR für das Projekt Stochastic Spiking Wireless Multimodal Sensory Systems (SWIMS) bewilligt, das von einem Konsortium aus vier renommierten Wissenschaftlern geleitet wird, darunter Professor Elisabetta Chicca von der Universität Groningen.

SWIMS zielt darauf ab, die Entwicklung intelligenter drahtloser multimodaler sensorischer Systeme zu revolutionieren, indem es sich von der nichtlinearen Signalübertragung inspirieren lässt, die im Nervensystem von Insekten wie Bienen beobachtet wird. Das Projekt schlägt einen Paradigmenwechsel in der digitalen Signalverarbeitung vor und konzentriert sich auf ein neuartiges stochastisches analoges spiking neuromorphes Konzept für Internet-of-Things (IoT)-Knoten.

Der Zuschuss unterstreicht die Bedeutung von SWIMS bei der Bewältigung des steigenden Energieverbrauchs digitaler Infrastrukturen und erkennt sein Potenzial an, einen Durchbruch bei der Energieeffizienz künftiger IoT-Technologien zu erzielen. An der internationalen Zusammenarbeit sind Forscher der TU Dresden, der UC Louvain, der EPFL und der Universität Groningen beteiligt, was die globale Bedeutung des Projekts unterstreicht. Mit dieser Förderung bekräftigt der ERC sein Vertrauen in SWIMS als Pionier bei der Entwicklung nachhaltiger und energieeffizienter IoT-Systeme.

 

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Impressionen der Memristec Summer School 2022

Impressionen der MemrisTec Summer School 2022

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SMACD’23 Auszeichnung für das Projekt Mem²CNN

Der SMACD’23 Best Paper Award on Emerging Technologies and Applications wurde für den Beitrag mit dem Titel „A Simplified Variability-Aware VCM Memristor Model for Efficient Circuit Simulation“ verliehen. Ein Team von Forschenden der Technischen Universität Dresden und des Forschungszentrums Jülich, Vasileios Ntinas, Dharmik Patel, Yongmin Wang, Ioannis Messaris, Dr. Vikas Rana, Stephan Menzel, Alon Ascoli und Ronald Tetzlaff, hat zu diesem Beitrag beigetragen. Dieses Projekt wurde innerhalb des DFG Schwerpunktprogramms MemrisTec gefördert.

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IEEE Transactions on Circuits and Systems Darlington Best Paper Award würdigt Durchbruch bei der Erzeugung von Memristiven Neuronalen Signalen

Der prestigeträchtige IEEE Transactions on Circuits and Systems Darlington Best Paper Award wurde für die Forschungsarbeit mit dem Titel „How to Build a Memristive Integrate-and-Fire Model for Spiking Neuronal Signal Generation“ verliehen. Die von Sung Mo Kang, Donguk Choi, Jason K. Eshraghian, Peng Zhou, Jieun Kim, Bai-Sun Kong, Xiaojian Zhu, Ahmet Samil Demirkol, Alon Ascoli, Ronald Tetzlaff, Wei D. Lu und Leon O. Chua verfasste Arbeit stellt zwei kompakte memristive Modelle zur Erzeugung von spikenden neuronalen Signalen unter Verwendung leicht verfügbarer, kostengünstiger Komponenten vor. Das erste in der Arbeit vorgestellte Neuronenmodell heißt Memristive Integrate and Fire (MIF)-Modell. Es ermöglicht die neuronale Signalisierung durch die Verwendung von zwei Spannungsebenen: dem Spike-Peak und dem Ruhepotential. Das zweite vorgestellte Modell war MIF2, das noch einen Schritt weiter geht, indem es ein drittes refraktäres Spannungsniveau während der Hyperpolarisation einbezieht und so die lokale Anpassung fördert.

Eine der wichtigsten Auswirkungen dieser Forschung ist die mögliche Entwicklung eines memristiven Festkörpergehirns mit einer Schätzung seiner Oberfläche und seines Stromverbrauchs. Dieser Durchbruch dürfte weitere experimentelle Demonstrationen von memristiven Schaltkreisen fördern und den Weg für leichter zugängliche und kostengünstige Implementierungen ebnen. Analytische Hochrechnungen deuten darauf hin, dass ein memristives Festkörpergehirn mit einer Fläche und einem Volumen realisiert werden könnte, die dem eines durchschnittlichen menschlichen Gehirns entsprechen.

Die Auszeichnung dieser herausragenden Forschungsarbeit mit dem IEEE Transactions on Circuits and Systems Darlington Best Paper Award unterstreicht ihre Bedeutung und ihren Einfluss auf das Fachgebiet. Der Beitrag der Autoren zur Förderung des Verständnisses und der praktischen Anwendung von memristiven Schaltkreisen ist lobenswert, und es ist zu erwarten, dass ihre Arbeit weitere Durchbrüche auf dem Gebiet der Neurowissenschaften und der neuromorphen Technik inspirieren wird.

Link zum Paper.

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Dr.-Ing. Marc Reichenbach wurde zum ordentlichen Professor für Integrierte Systeme an der Universität Rostock ernannt

Prof. Dr.-Ing. Marc Reichenbach, ein erfahrener Experte für Prozessorarchitekturen und Prozessorentwicklung, wurde zum ordentlichen Universitätsprofessor für „Integrierte Systeme“ an der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik der Universität Rostock ernannt, mit Wirkung ab dem 1. Juni 2023. Prof. Dr. Reichenbach hat zuvor auch seinen Doktor in Informatik abgeschlossen und eine Postdoktorandenstelle an der FAU Erlangen-Nürnberg wahrgenommen.
Seine akademischen Leistungen zeigen sein Engagement für die Weiterentwicklung der Informatik. Vor seiner neuen Position war er fast zwei Jahre lang als Vertretungsprofessor an der BTU Cottbus tätig, was seine Lehr- und Forschungserfahrung weiter bereicherte. Marcs umfangreiches Wissen, kombiniert mit seiner internationalen Sichtbarkeit und seinen wissenschaftlichen Fähigkeiten, machen ihn zu einer wertvollen Bereicherung für die Universität Rostock.

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Events News

MemrisTec @ Girl’s Day 2023

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BioMCross News

MemrisTec Young Researcher Award für Eter Mgeladze

Während des MemrisTec2023 Workshops erhielt Eter Mgeladze (NaMLab, BioMCross Projekt) einen von zwei MemrisTec Young Researcher Awards 2023 für ihre Publikation „An Analog Memristive and Memcapacitive Device for Neuromorphic Computing“, die im Oktober 2022 auf der Konferenz IEEE International Conference on Electronics, Circuits and Systems (ICECS) in Glasgow, Schottland, präsentiert wurde.

In dieser multidisziplinären Arbeit reicht die Forschung von der Material- und Bauteiloptimierung über die elektrische Charakterisierung bis hin zur grundlegenden Modellierung der Bauteileigenschaften. Ein Schwerpunkt ist die Untersuchung der frequenzabhängigen Potenzierungs- und Depressionseigenschaften von analog schaltenden memristiven Bauelementen. Darüber hinaus gibt es einen vergleichsweise neuen Aspekt – das Zusammenspiel von memristiven und memkapazitiven Eigenschaften innerhalb eines Bauelements. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für anspruchsvollere Modellierungen, die zur Konzeption neuer Bauelemente und Schaltungen für neuromorphe Systeme mit geringem Stromverbrauch führen werden, und sind als solche sehr aktuell, interessant und nützlich für die breite Öffentlichkeit.

Alles Gute weiterhin für Eter Mgeladze!

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Dr. Erika Covi wird zur ersten TUD-Nachwuchswissenschaftlerin an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik ernannt

Um Exzellenz zu fördern und strukturellen Nachteilen entgegenzuwirken, hat das Rektorat der Technischen Universität Dresden (TUD) Dr. Erika Covi, Wissenschaftlerin am NaMLab, zur ersten „TUD Young Investigator“ an der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik ernannt.

Dieser prestigeträchtige Status zielt darauf ab, herausragende und unabhängige Nachwuchsgruppenleiter stärker in die Fakultäten am renommierten Wissenschaftsstandort Dresden zu integrieren. Ihre umfangreichen Erfahrungen im NaMLab werden dazu beitragen, fundiertes Wissen in die Fakultät zu integrieren und eine auf die sich wandelnden Bedürfnisse der Industrie zugeschnittene Qualifizierung anzubieten. Darüber hinaus stärkt Prof. Dr.-Ing. Thomas Mikolajick als Lehrstuhlinhaber für Nanoelektronik und wissenschaftlicher Leiter des NaMLab die Zusammenarbeit zwischen der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik und der NaMLab gGmbH weiter. Durch die enge Partnerschaft ist ein nahtloser Wissens- und Kompetenzaustausch zwischen den beiden Einrichtungen gewährleistet.

Die Einführung des „TUD Young Investigator“-Programms soll weitreichende Auswirkungen haben und herausragenden Nachwuchswissenschaftlern die Möglichkeit geben, mit anderen zusammenzuarbeiten, eigene Forschungsgruppen zu leiten und wichtige Beiträge zu ihrem jeweiligen Fachgebiet zu leisten. Durch die aktive Einbindung dieser jungen Talente will die TUD Innovation und akademische Exzellenz an ihrem Wissenschaftsstandort in Dresden fördern.

Weitere Informationen zum „TUD Young Investigators„-Programm finden Sie auf der offiziellen Website der Technischen Universität Dresden.